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Im Prinzip trifft das zu.

Die antibakterielle Wirkung von Silbernanopartikeln ist bekannt, weswegen sie u.a. in der Beschichtung von Implantaten und in Wundverbänden Verwendung finden. Die Wirkung beruht auf der Freisetzung von Silberionen, also kleinen, elektrisch geladenen Teilchen. Silbernanopartikel haben dabei besonders günstige Eigenschaften, da sie eine große Oberfläche aufweisen, aus denen diese Ionen austreten. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass diese hemmende Wirkung im Prinzip auch auf Viren zutrifft. Gegen bestimmte Arten der Coronavirenfamilie wurde in Laborversuchen eine Wirksamkeit belegt. Wissenschaftler untersuchen derzeit, ob dies auf den Verursacher von COVID-19 zutrifft und prüfen den Einsatz von Beschichtungen mit Silbernanopartikeln in Krankenhäusern und im öffentlichen Raum.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Ja, Medikamente, die in der Apotheke, im Handel, beim Arzt oder im Krankenhaus erhältlich sind, können wegen ihrer speziellen Anwendung, zur Verbesserung oder Verstärkung ihrer Wirksamkeit nanopartikuläre Inhaltsstoffe enthalten. Für diese Zwecke werden sowohl Nanopartikel wie auch Liposomen eingesetzt (siehe dazu auch „Was ist der Unterschied zwischen Nanopartikeln und Liposomen?“). Die Anzahl der Arzneimittel, die nach Angaben im Zulassungsverfahren Nanomaterialien enthalten, ist noch gering. Dazu zählen z.B. Arzneimittel für die Behandlung von Tumorerkrankungen, Chronischer Hepatitis, Akromegalie (Riesenwuchs), Multipler Sklerose , Morbus Crohn, altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) erhöhter LDL-C Werte oder Typ 2 Diabetes (siehe dazu auch den Querschnittstext„Nanomedizinhttps://www.nanopartikel.info/nanoinfo/querschnittsthemen/2116-nanomedizin).

Zudem beinhalten Medikamente neben dem Wirkstoff auch Füll- und Hilfsstoffe wie Wasser, Stärke, Vaseline oder hochdisperses Siliziumdioxid. Aufgrund des Produktionsprozesses können hierbei auch Siliziumdioxid-Nanopartikel anfallen.
Die Arzneimittel-Hersteller sind zurzeit nicht verpflichtet, nanoskalige Inhaltsstoffe in ihren Medikamenten zu kennzeichnen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) – BfArM für Bürgerinnen und Bürger

Ja, die EU-Biozid-Verordnung schreibt Bestimmungen spezifisch für Nanomaterialien vor. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Nanomaterial der aktive Bestandteil des Pestizids oder lediglich ein Hilfsstoff ist. Wenn eine Nanoform eines bereits zugelassenen Pestizids verwendet werden soll, so muss die Zulassung für dieses Produkt unter Zusammenfassung aller notwendigen Daten neu beantragt werden.

 

 

Nein, es gibt keine Zulassungspflicht für Nano-Textilien in der EU. Alle Chemikalien, auch solche mit denen Textil-Fasern ausgerüstet werden, unterliegen dem Europäischen Chemikalienrecht (REACH) und weiteren strengen Regularien, wie beispielsweise der Biozid-Verordnung. Im Rahmen dessen müssen sie für Textilien zugelassen sein. Textilien für den normalen Gebrauch im Alltag müssen von niemandem geprüft und zugelassen werden.

 

 

Hauptsächlich soll die Löslichkeit der aktiven Komponente durch den Einsatz von Nanomaterialien verbessert werden. Gegenüber dem konventionellen Pestizid ergeben sich dadurch Vorteile hinsichtlich des kontrollierten und gezielten Einsatzes, dem Schutz vor dem Abbau der aktiven Substanz und damit generell eine verbesserte Wirksamkeit des Pestizids. Insgesamt soll es dadurch ermöglicht werden die eingesetzten Mengen an aktiver Substanz zu verringern und trotzdem eine vergleichbare oder sogar verbesserte Wirksamkeit des Pestizids zu erreichen.

Grundlagen Nano

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Die Kapitel über Freisetzung, Exposition, Aufnahme und Verhalten von Nanomaterialien im menschlichen Körper und in der Umwelt sowie die Risikobetrachtung geben Ihnen einen Überblick.

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Forschung aktuell

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte zum Thema "Nanotechnologien für Mensch und Umwelt". Informationen zu den Fördermaßnahmen finden Sie hier.

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Datenbank mit wichtigen und allgemeinverständlichen Gesundheits- und Umweltaspekten sowie Fakten zur Sicherheit anwendungsrelevanter synthetischer Nanomaterialien.

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Nanosicherheit – Thema der Zukunft

Im Oktober möchten wir das Sonderheft "Future Nanosafety" erschienen in "Chemical Research in Toxicology" vorstellen.

In 17 Artikeln werden Arbeitsanweisungen für zukünftige Testverfahren, Ideen für Tierersatzversuche, Safe-by-Design Prozesse und Nachweismethoden von Nanopartikeln vorgestellt.


 

 

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